Wann Freunde wichtig sind?

 

 

Freunde sind wichtig zum Sandburgenbauen,

Freunde sind wichtig wenn andere dich hauen,

Freunde sind wichtig zum Schneckenhaussuchen,

Freunde sind wichtig zum Backen von Kuchen.

Vormittags, Abends, im Freien, im Zimmer…

Wann Freunde wichtig sind?

Eigentlich immer!

Georg Bydlinski

Schon als Kind war dieses Gedicht mein liebstes. In jedes Poesiealbum habe ich es geschrieben. Damals habe ich noch nicht geahnt, wie wichtig meine Freunde für mich sein werden. Dass aus Puppenspiel-Freundinnen und Versteckspiel- Kumpaninnen einmal Familie wird.

Naja, fast. Denn bis auf eine (wundervolle) Freundin aus der Kindheit, stammen all meine engsten Freunde aus der Studienzeit. Vielleicht liegt es daran, dass wir alle das gleiche Interesse teilen. Beziehungsweise teilten. Denn heute machen fast alle etwas anderes beruflich. Vielleicht liegt es auch daran, dass so ein Musicalstudium sehr zusammenschweißt. Und das auf und ab eines Künstlerlebens anschließen noch mehr.

Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass wir uns gefunden haben. Dass wir nicht nur gemeinsame Interessen haben, zusammen ins Theater gehen, shoppen und feiern (feiern eher weniger, aber das ist eine andere Geschichte). Sondern dass wir füreinander da sind. Wir gehen aufeinander zu. Und wir haben gelernt miteinander zu streiten, die Fehler des anderen zu akzeptieren, ja sogar hin und wieder zu lieben. Das ist Familie. Denn wie könnte man sich besser fallen lassen, als mit der Gewissheit, dass der Freund auch nach einem blöden Streit da ist.

Auch Entfernung konnte uns nie etwas anhaben. Sage niemals nie, werden jetzt einige denken. Ja, stimmt. Aber ich glaube an meine Freunde und mich. An meine Familie. Und ich bin unvorstellbar dankbar meine Freunde – euch zu haben!

Anmerkung: Nicht alle Freundinnen sind auf den Fotos zu sehen,, was nichts zu heißen hat!

Luna Parque – Bed and Breakfast in Lissabon 

Details
bester Platz
Lollis für alle
Frühstück #1
be happy
Frühstück #2
Frühstück #3
abends haben wir „gekocht“
oder auch mal richtig gekocht
Hängematten-Schaukeln!
Abendbier
nur eine Seite des Sailor Rooms
was für ein Hochbett!
Lampenliebe
 
Jetzt endlich folgt der Blogeintrag über das wundervolle Bed and Breakfast in Lissabon:Luna Parque. Auf der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft, welche aber auch gut gelegen sein sollte, und ich gebe es zu, auch die Optik musste stimmen, bin ich bei Airbnb auf das Bed and Breakfast gestoßen. Und wir wissen, neben den Bewertungen, welche großartig waren, muss Vor allem der erste Eindruck stimmen. Mir ist bei Unterkünften auf Reisen vor allem immer eines wichtig: die Sauberkeit. Die Unterkunft muss einen gepflegten Eindruck machen, vor allem das Badezimmer. 

Bei Luna Parque war nicht nur das gegeben, es überzeugte mich direkt mit den bunten, verspielten Fotos. Alles wirkte so persönlich, und herzlich. Und der Preis, unschlagbar! Sogar inklusive Frühstück. 

Wählen kann man zwischen verschiedenen Zimmerkategorien. Vom ganz einfachem Zimmer mit Hochbett, bis hin zum Himmelbett Traum. 

Wir haben uns für die preiswerteste Variante, für zwei Nächte entschieden. Denn wir wollten ein bisschen Unterkunfts-hopping machen. Vor Ort waren wir dann aber so begeistert, dass wir glatt um zwei Nächte verlängert haben, dieses Mal in dem atemberaubenden „Sailor-Room“, wo wir glatt Platz für 5 hatten! 
Angekommen in der Unterkunft wurden wir so herzlich in Empfang genommen! Und die Eindrücke der Fotos haben sich alle bestätigt. Mit der Zeit wurden diese sogar noch übertroffen! In jeder Ecke steckte so viel liebe zum Detail. Angefangen beim Frühstück. Jeden Morgen gab es eine andere kleine Überraschung, Früchte Tiramisu, Muffins im Riesenrad usw! Dann die Zimmer, welche alle von den zwei Besitzerinnen selbst gestalten wurden. Aber hier lasse ich die Fotos für sich sprechen! 
Aber am besten solltet ihr selbst hinfahren und euch verzaubern lassen! 

Lissabon -alte neue Liebe 

Nach einem Beziehungsbruch kam leider auch ein Bruch zwischen Portugal und mir. Diesen Sommer habe ich das endlich geändert, und mich neu verliebt. In das Land, die Kultur, die Städte, und vor allem das Meer. 
In und um Lissabon spielt der Atlantik mit mehr Facetten als ich sie mir an einem Ort hätte vorstellen können. Nicht nur die Farben wechseln von türkisfarben bis hin zum tiefsten dunkelblau. Der Atlantik – In einem Moment so ruhig, fast zart und elegant, wie seine Oberfläche so vor sich her glitzert. In der nächsten Sekunde rau, harsch, unberechenbar, fast beängstigend. Aber durch sein Rauschen und diese unbegreifliche Weite strahlt der Atlantik eine Sicherheit auf mich aus, wie es nichts anderes der Welt schafft. 
Trifft dann die warme Sonne auf das Wasser, und ich zwischendrin, bin ich glücklich. Rundum. Dazu diese wunderschöne, vielfältige Stadt, die Landschaft, und das Essen. Ach, es war höchste Zeit zurück zukommen! Nein, anzukommen. 
Eine Woche lang (viel zu kurz) erkunde ich mit meiner Cousine Lissabon und die Umgebung. Tage voller wundervoller Eindrücke, Erfahrungen, Genuss – Leben. 

Auf ins neue Jahr 

Aber es ist doch erst September! Werden jetzt viele denken. Eben! Sage ich. Denn für mich beginnt das neue Jahr mit dem eintrudelnden Herbst. Dann, wenn auch die letzten Urlauber zurück sind, und sich die Stadt langsam wieder mit Leben füllt. Wenn die Leute sich voller Energie und Motivation, neu eingekleidet (ja, denn die neuen Herbstkollektionen sind auch schon erschienen) auf den Weg zur Arbeit machen. Neue Projekte stehen an, am Meer gesammelte Ideen sollen verwirklicht werden und der neue Kuschelpulli will getragen werden. 
Vielleicht habe ich dieses „neue Jahr“ Gefühl nur der Gewohnheit wegen. Schließlich haben Kindergarten und Schule mir das, mehr als mein halbes Leben lang, so beigebracht: nach den Sommerferien beginnt eine neue Kindergarten Gruppe, eine neue Schulklasse. Bestimm liegt es daran. Auch.  

Aber wenn die Tage wieder kürzer werden und die Luft kälter, liegt ein gewisser Zauber in der Luft. Ein Zauber des Neubeginns. 
Voller Vorfreude starte ich jetzt in meinen späten Sommerurlaub. Und wenn ich zurückkomme stehen tatsächlich einige neue Projekte an. Ich freue mich schon jetzt den Zauber des Herbsts.