Zuhause zu Besuch 

Es ist Freitagmorgen, 7 Uhr. Und schon wieder sitze ich im Zug Richtung Hamburg. Dieses Mal für einen Job. Ich werde bei einer Freundin wohnen. Zu Besuch sein. Und so schön das ist, so komisch ist es gleichzeitig. Sieben Jahre habe ich in Hamburg gelebt. Gelebt und erlebt. Meine erste WG, meine erste eigene Wohnung, mein Studium. Mein neues Leben nach der Schule. In Hamburg habe ich mir nach und nach mein Zuhause aufgebaut. Langsam wurde aus dem Zuhause eine Heimat. Orte die ich blind erkennen würde. Wege die ich im Schlaf ging. Und vor allem Freunde die Familie wurden. Ja, Hamburg wurde mein Heimathafen.
Und dennoch hat es mich in die Weite getrieben. Berlin. Hier fange ich gerade an, mir ein neues Zuhause aufzubauen. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Durch Job und Freunde bin ich relativ oft in Hamburg. Und es ist toll bei Freunden wohnen zu können. Aber es ist auch schön, mal Zeit für sich zu haben. Umso mehr habe ich mich gefreut mein letztes Wochenende in der Superbude verbringen zu dürfen. Mein eigenes Reich, ein bisschen entspannen, ein bisschen verwöhnen, einen bisschen Hotel Luxus. Wenn auch nur für eine Nacht.

Das Besondere: Hier hat tatsächlich alles angefangen. Noch während meiner ABI-Zeit sind meine Mutter und ich nach Hamburg gefahren, um nach einer WG für mich zu suchen. Unser Hotel damals war die Superbude St. Georg. Mein erstes Zuhause in Hamburg sozusagen. Zumindest für eine Woche.

 

 

Als ich letztes Wochenende in der Superbude ankam, war alles ungewöhnlich vertraut. Das lag zum Einen bestimmt an all den Erinnerungen. Es lag aber auch ganz sicher an der tollen Atmosphäre. Selten habe ich ein Hotel mit solcher Wohlfühlatmosphäre erlebt. Schon der Empfang war unglaublich offen, locker und familiär. Genauso wie das ganze Hotel. Alles minimalistisch, entspannt, kein großer Schnickschnack. Aber nicht gewollt oder erzwungen lässig, sondern ganz hanseatisch eben.

Kein Wunder, dass die Superbude sich als Hotel und Hostel bezeichnet. Es ist ein feiner Mix aus Beidem. Die Lässigkeit und der Stil eines Hostels, der Service definitiv auf gutem Hotel Niveau! So minimalistisch alles sein mag, hier fehlt es an nichts. Von Zeitschriften über eigen kreiertes Shampoo, bis hin zum Hightech Fernseher. Alles dabei. Und verhungern kann hier sowieso keiner. Eine Vitrine mit einer Riesenauswahl an Leckereien steht dem Gast zur Verfügung.

Ich hätte gut noch ein bisschen mehr Zeit in der Superbude verbringen können. Das Einzige, was mich schon früh morgens rausgelockt hat war die Sonne. Denn ja, auch das kann die eigentlich so graue Hansestadt.

 

Jetzt fahre ich also erneut nach Hamburg. Gefühlt mein zu Hause. Aber dennoch werde ich zu Besuch sein. Zu Besuch in der Heimat. Ein bisschen fühlt es sich an, wie wenn man die Eltern in der Heimat besucht. Alles ist so unglaubliche vertraut, lange war ich Teil dieses Lebens. Und dennoch ist es weiter gegangen, ohne mich. Aber wie die wundervolle Anna Depenbusch sang (übrigens auch Hamburgerin! )

 

 „Meine Heimat und ich sind verwandt für den Rest dieser Zeit.“ 

 

 

 

 

 

In Freundlicher Zusammenarbeit mit Superbude Hamburg.