Zuhause zu Besuch 

Es ist Freitagmorgen, 7 Uhr. Und schon wieder sitze ich im Zug Richtung Hamburg. Dieses Mal für einen Job. Ich werde bei einer Freundin wohnen. Zu Besuch sein. Und so schön das ist, so komisch ist es gleichzeitig. Sieben Jahre habe ich in Hamburg gelebt. Gelebt und erlebt. Meine erste WG, meine erste eigene Wohnung, mein Studium. Mein neues Leben nach der Schule. In Hamburg habe ich mir nach und nach mein Zuhause aufgebaut. Langsam wurde aus dem Zuhause eine Heimat. Orte die ich blind erkennen würde. Wege die ich im Schlaf ging. Und vor allem Freunde die Familie wurden. Ja, Hamburg wurde mein Heimathafen.
Und dennoch hat es mich in die Weite getrieben. Berlin. Hier fange ich gerade an, mir ein neues Zuhause aufzubauen. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Durch Job und Freunde bin ich relativ oft in Hamburg. Und es ist toll bei Freunden wohnen zu können. Aber es ist auch schön, mal Zeit für sich zu haben. Umso mehr habe ich mich gefreut mein letztes Wochenende in der Superbude verbringen zu dürfen. Mein eigenes Reich, ein bisschen entspannen, ein bisschen verwöhnen, einen bisschen Hotel Luxus. Wenn auch nur für eine Nacht.

Das Besondere: Hier hat tatsächlich alles angefangen. Noch während meiner ABI-Zeit sind meine Mutter und ich nach Hamburg gefahren, um nach einer WG für mich zu suchen. Unser Hotel damals war die Superbude St. Georg. Mein erstes Zuhause in Hamburg sozusagen. Zumindest für eine Woche.

 

 

Als ich letztes Wochenende in der Superbude ankam, war alles ungewöhnlich vertraut. Das lag zum Einen bestimmt an all den Erinnerungen. Es lag aber auch ganz sicher an der tollen Atmosphäre. Selten habe ich ein Hotel mit solcher Wohlfühlatmosphäre erlebt. Schon der Empfang war unglaublich offen, locker und familiär. Genauso wie das ganze Hotel. Alles minimalistisch, entspannt, kein großer Schnickschnack. Aber nicht gewollt oder erzwungen lässig, sondern ganz hanseatisch eben.

Kein Wunder, dass die Superbude sich als Hotel und Hostel bezeichnet. Es ist ein feiner Mix aus Beidem. Die Lässigkeit und der Stil eines Hostels, der Service definitiv auf gutem Hotel Niveau! So minimalistisch alles sein mag, hier fehlt es an nichts. Von Zeitschriften über eigen kreiertes Shampoo, bis hin zum Hightech Fernseher. Alles dabei. Und verhungern kann hier sowieso keiner. Eine Vitrine mit einer Riesenauswahl an Leckereien steht dem Gast zur Verfügung.

Ich hätte gut noch ein bisschen mehr Zeit in der Superbude verbringen können. Das Einzige, was mich schon früh morgens rausgelockt hat war die Sonne. Denn ja, auch das kann die eigentlich so graue Hansestadt.

 

Jetzt fahre ich also erneut nach Hamburg. Gefühlt mein zu Hause. Aber dennoch werde ich zu Besuch sein. Zu Besuch in der Heimat. Ein bisschen fühlt es sich an, wie wenn man die Eltern in der Heimat besucht. Alles ist so unglaubliche vertraut, lange war ich Teil dieses Lebens. Und dennoch ist es weiter gegangen, ohne mich. Aber wie die wundervolle Anna Depenbusch sang (übrigens auch Hamburgerin! )

 

 „Meine Heimat und ich sind verwandt für den Rest dieser Zeit.“ 

 

 

 

 

 

In Freundlicher Zusammenarbeit mit Superbude Hamburg.

 

 

Geschafft. Fertig. Erledigt. 

Tatsächlich. Ich kann es selbst kaum glauben. Aber wie es der Titel verrät: Der Umzug ist geschafft. Alle Möbel sind da, fast alles ist eingerichtet und bewohnbar. Das sah vor nur drei Tagen noch ganz anders aus. Meine Traumwohnung in einer Traumlage Berlins hatte ich zwar. Aber komplett leer. Kein Schrank, kein Stuhl, geschweige denn ein Bett. Dafür viele Vorhaben: Streichen, Bauen und Basteln. Mein Kopf steckte voller Ideen welche ich unbedingt umsetzen wollte. Und das möglichst schnell. Neben dem Arbeiten war ich pausenlos in der Wohnung. Keine Zeit für etwas anderes. Arbeiten, renovieren, schlafen, essen. Essen. Das fand nur noch zwischen Tür und Angel statt. Umso glücklicher war ich als MoodyMonkey mich mit unglaublich leckerem Essen beliefert hat. Wärmendes Curry, erfrischender Eistee und zur Krönung thailändisches Bier. Genau das, was ich nach einem langen Tag gebraucht habe.

Zuvor hatte ich zwar von MoodyMonkey gehört, es aber noch nie probiert. Super hungrig habe ich mich also sofort auf eine Decke gekuschelt (mein einziges Einrichtungsstück zu diesem Zeitpunkt) und konnte es kaum erwarten zu probieren. Für ein schnelles Foto hat es noch gereicht. Und um eine Kerze anzumachen, ein bisschen Umzugs Romantik musste sein.

 

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Auf den ersten Blick dachte ich, ich hätte Salat bestellt. Der Geruch verriet aber, da muss noch mehr sein. Unter dem frischen Spinat und den Erdnüssen verborg sich ein wunderbar duftendes Curry. Gemischt mit Süßkartoffeln, geröstetem Blumenkohl, Karotten, Erdnüssen, Limettenblättern und dazu Jasminreis. Na, läuft euch das Wasser im Mund zusammen? So erging es mir auf jeden fall. Und es war: So lecker! Sehr frisch, angenehm sättigend und eine tolle Kombination.

MoodyMonkey hat mich auf jeden Fall überzeugt. Selten habe ich geliefertes Essen als so frisch empfunden. Gesund und auf eine angenehme Art sättigend. Ihr könnt zwischen verschiedenen schärfe Graden wählen und es ist sogar vegan! Als I-Tüpfelchen dazu die Eistees oder Kokoswasser. Ungesüßt, erfrischend und Durst löschend. Und wer wie ich an dem Abend mehr braucht, bestellt sich einfach das thailändische Bier dazu. Bestellen geht ganz einfach über Deliveroo.

 

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Für mich hätte der Renovierungsmarathon nicht besser enden können. Beziehungsweise der Umzug beginnen.

Geschafft. Satt. Glücklich. 

 

 

 

 

In Freundlicher Zusammenarbeit mit GuruCollective.

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Retour à Berlin

Lange habe ich hier nichts von mir hören lassen. Vielleicht weil ich viel unterwegs war, aber wahrscheinlich viel eher, weil ich selbst nicht so ganz wusste wo? Wie? Was? Jetzt sitze ich auf meinem Berliner Sonnenbalkon und weiß auf diese Fragen eine ganz klare Antwort. Eine davon ist BERLIN.

Denn ja, ich bin nach nur vier Monaten in Hamburg wieder zurück in Berlin. Und verdammt, das fühlt sich so gut an, so richtig.

Die Zeit in Hamburg war wundervoll, aber ganz schnell habe ich bemerkt, wie sehr Berlin mir fehlt. Viele Dinge sind passiert, eines kam zum anderen und als sich dann ganz spontan eine wundervolle Wohnung in einer noch wundervolleren Gegend ergab, war klar: Retour à Berlin.

 

Die wohl meistgehörte Frage in den letzten Wochen: Warum denn gerade Berlin? Ich habe es immer als ein Gefühl beschrieben. Nach diesem, meinem ersten Wochenende zurück in Berlin, weiß ich es besser. Berlin ist mein deutsches Paris. Wer mich kennt, weiß, im Herzen bin ich Französin. Auf jeden Fall schlägt es für Frankreich. Für die Kultur, für die Sprache und für die Hauptstadt. Schon längst würde ich in Paris leben, wäre das mit meinem Beruf als Schauspielerin nicht so unpassend.

Denke ich an Paris, dann ist es nicht der Eifelturm, oder die Champs-Élysées. Es sind die kleinen Gassen. Auf den ersten Blick oft schmutzig, schaut man genauer hin entdeckt man die individuelle Eleganz. Den Zauber. Und das in jeder Ecke neu.

Es ist die Vielfältigkeit. Jeder Stadtteil erzählt eine andere Geschichte. Von prunkvoll majestätisch bis hin zu etwas heruntergekommener und Individueller. Es gibt die Künstler Ecken, die Ecken des Sehen und Gesehen werdens und die kleinen Geheimtipp Ecken. Natürlich haben das auch viele andere Städte. Aber ich kenne keine Stadt, die wie Paris aus jedem Stadtteil eine eigene kleine Stadt gemacht hat. Keine außer Berlin. Denn all das lässt sich so unglaublich gut auf Berlin übertragen. So weitläufig groß, dass man den Überblick verliert würden die einen sagen. So wundervoll unterschiedlich sagen die Berliner. So Schmutzig sagen viele. Ich freue mich bei jedem zweiten Blick einen gewissen Zauber zu entdecken. Die wunderschönen Hinterhöfe voll Blumen und uralten Bäumen. Die vielen grünen Parks. Das raue Berlin, dass mich mich fühlen lässt. Natürlich auch die vielen vielen Cafés, Restaurants und Bars. So unterschiedlich und jeder auf seine Art und Weise charmant. Und das nicht zuletzt durch die unterschiedlichen Kulturen, welche dahinter stecken. Nicht ohne Grund habe ich gerade das beste Croissant au Pistache vor mir liegen.

 

All das zusammen macht das Gefühl aus. Das Gefühl, dass mir sagt, Berlin ist richtig. Zumindest hier und jetzt.

 

Heute Abend setze ich mich mit Freunden an die Spree. Wir werden Baguette avec du fromage essen und du vin rouge trinken. Und so mein erstes Wochenende in meinem Pariser Berlin ausklingen lassen.

 

 

Bonjour eve!

Schlaf schön.
Ein Satz den wir oft hören, oft sagen und hinter dem so viel steckt. Aber was, wenn dem mal nicht so ist? Wenn wir Nacht für Nacht wach liegen, uns hin und her wälzen weil wir nicht schlafen können. Tagsüber gerädert sind, keine Energie für irgendetwas haben und uns nur nach einem sehnen: Schlafen. Erst dann merken wir oft, wie wichtig diese nächtliche Ruhe ist. Umso wichtiger ist worauf wir uns betten.

Ich hatte das große Glück eine Matratze von eve Sleep testen zu dürfen. Zeitlich hätte das gar nicht passender sein können. Für meinen Umzug von Berlin nach Hamburg musste ich mich räumlich ziemlich verkleinern. Von einer Zweizimmer Wohnung zu einem kleinen WG Zimmer. Ich kam nur mit Kleidung und meinem Klavier.

Dafür wartete in Hamburg nicht nur meine neue eve Matratze auf mich. Zwei der besonderen Kissen gabs gleich dazu. Bei der Matratze hatte ich mir bewusst eine besonders Große ausgesucht. 180cm x 200cm Schlaftraum. Geliefert wird die Matratze versandkostenfrei innerhalb von 2-4 Tagen. Es geht also super schnell und das kostenlos. Und allein die Verpackung sieht schon so toll aus.

 

Aber auch die Matratze punktet mit ihrer Optik. Von einem warmen Gelb umrandet, leuchtet die Matratze auffällig. Gleichzeitig aber schlicht und elegant. Mir hat die eve Matratze auf Anhieb so gut gefallen, dass ich sie am liebsten gar nicht unter einem Bettlaken verschwinden lassen wollte.

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Mittlerweile teste ich Die eve Matratze schon gute vier Wochen und ich muss sagen: Ich möchte sie nicht mehr hergeben! Für mich hat die Matratze die perfekte Mischung aus hart und weich. Hart Genug um auch mal bequem auf dem Bett sitzen zu können und ohne gleich darin zu versinken. Weich genug, sodass sie sich dem Körper anpasst und anschmiegt.

Auch wenn die Matratze für mich einen super Härtegrad hat, glaube ich, dass die Matratze eher zu den härteren gehört. Ob eine Matratze hart oder weich ist, ist allerdings Geschmacksache und findet man erst beim Testen heraus. Und da punktet die eve Matratze gleich noch einmal: Ihr könnt die Matratze nämlich 100 Nächte lang testen und sollte sie nicht zu Euch passen, bekommt Ihr in diesem Zeitraum euer Geld zurück – versprochen! Das ist bei einer solchen Investition schon einmal Goldwert, finde ich!

Die zwei Kissen finde ich ziemlich besonders. Sie sind ganz anders als Daunenkissen. Auf den ersten Blick erscheinen die Viscoschaum Kissen ebenfalls eher hart. Das ändert sich aber ganz schnell. Sobald man den Kopf auflegt oder nur eine Hand, schmiegt sich das Kissen unglaublich angenehm an. Es stützt den Nacken und lädt gleichzeitig zum Einkuscheln ein.

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Schon meine Mutter meinte bei meinem Auszug “ Die Matratze ist Deine wichtigste Investition“. Und Recht hat sie. Was gibt es Schöneres als erholt und ausgeschlafen aufzuwachen?

In diesem Sinne Bonne Nuit et Bonjour eve!

 

 

 

 

In Freundlicher Zusammenarbeit mit eve Sleep.

Denim Love – Basic Love

Du wirst Berlin vermissen, haben sie gesagt. Im Hamburg regnet es ununterbrochen, haben sie gesagt. Und ehrlich gesagt, nach 6 Jahren Hamburg habe ich auch damit gerechnet. Aber nix da! Mit schönstem Sonnenschein hat mich Hamburg begrüßt und mir damit den Start um einiges leichter gemacht.

Hamburg kenne ich in und auswendig, habe ich gesagt. Und schon am ersten Tag hat mich Hamburg eines besseren gelehrt. Inmitten der Innenstadt haben eine Freundin und ich die wundervolle blaue Wand entdeckt. Das Naheliegendste? Ein par Schnappschüsse schießen. Zum Glück beziehungsweise natürlich hatte ich mein Lieblings Basic Outfit an.

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Zu einem der wichtigsten basics gehört für mich die Blue Jeans. Neben der Skinny Jeans ist zur zeit die Mim Jeans einer meiner Lieblinge. Mit dem entspannten luftigen Schnitt sieht sie nicht lässig aus, sie ist perfekt für die etwas wärmeren Frühlingstage. Diese Jeans habe ich vor einem Jahr bei Monki gekauft. Hier findet ihr einige Ähnliche Modelle:

 

Links: Über Zalando  Mitte: Bei LEVI´S Recht: Bei ABOUT YOU

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Ein gut geschnittenes weißes Shirt sieht zur Blue Jeans immer gut aus. Manchmal möchte ich aber ein „bisschen mehr“ ohne direkt zu auffälligen Blusen oder Tops greifen zu wollen. In solchen fällen ist mein TOMMY HILFIGER Shirt immer meine Geheimwaffe.

Unabhängig davon, dass das Shirt sowieso eines meiner Lieblinge ist.

Durch die dezenten Farben zählt es für mich zu den Basics, das Logo macht es aber etwas auffälliger und das Material ist so toll, dass das Shirt einfach immer gut fällt.

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Weiße Sneaker sind im Winter eher eine schlechte Idee. Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen da, sieht man plötzlich überall weiße Speaker spazieren gehen. Mainstream? Mir egal, ich schließe mich der weißen Speaker Familie an. Nach einem langen Winter das erste mal meine weißen Converse anziehen fühlt sich einfach zu gut an!

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Lieblingslook bei Sonnenschein in Hamburg – was für ein guter Start! 

Angst und Zuversicht – das Problem der vielen Möglichkeiten 

Geschrieben am Freitag

Momentan passiert bei mir eine Menge. Soviel, dass ich selbst kurz Angst hatte es gar nicht zu schaffen. Nein nicht kurz, ich hatte bis gerade eben Angst. Bis gerade eben als dieser Gedanke, dieses Gefühl in mich gehuscht ist. Aber von Anfang an.
Meine Praktikums Zeit bei Kauf Dich Glücklich ist bald vorbei. Wie geht es danach weiter? Ich hatte zwei Optionen. Zum einen ein Job Angebot für die Marketing Stelle von KDG. Ein tolles Angebot und vor allem eine große Ehre für mich! Parallel habe ich aber auch ein Engagement Angebot vom Thalia Theater Hamburg bekommen. Und ich muss zugeben: Bei Zweiterem bin ich innerlich geplatzt vor Freude! Trotzdem fiel mir die Entscheidung sehr schwer. Ein Job im Marketing, ein regelmäßiges sicheres Einkommen, ein Team das großartig ist und Aufstiegsmöglichkeiten. Dagegen steht mein Traum Beruf als Schauspielerin. Aber mit einem großen Haken: Aus diversen Gründen ist der Job am Theater unbezahlt. Leider ist das für mich als Schauspiel nichts neues. So läuft es in der Szene. Aber an einem staatlichen Theater? Da musste auch ich ordentlich schlucken. Es stand also (finanzielle) Sicherheit : Großer Traum. Kennt ihr das Gefühl wenn ihr einfach nicht anders könnt? Nicht als Phase, oder Laune. Sondern diese intensive, ernste Gefühl. 

Der Traum hat gewonnen. Diese Chance musste ich nutzen. Meine Bezahlung ist in dem Fall der Name des Theaters in meiner Vita. Aber die viel kostbarere Bezahlung: Es macht mich glücklich!
Nun pendle ich seid drei Wochen zwischen Berlin und Hamburg. Denn die Proben haben schon begonnen. Unter der Woche Vollzeitjob inklusive Events abends/ nachts, am Wochenende Proben. 

Meine Angst kam erst mittendrin. Als ich nach drei Wochen noch immer keine Stunde Pause für mich sah. Pause um Text zu lernen, durchzuatmen, geschweige denn für meine Wohnungssuche in Hamburg. 
Nun sitze ich im Zug nach Hamburg. Eben noch wusste ich nicht wie ich das Wochenende schaffen soll. Wie ich den April schaffen soll, vor allem finanziell. Um den Kopf ausschalten zu können schaltete ich für eine kurze Pause einen super kitschigen Netflix Film ein und der Kitsch hat ganze Arbeit geleistet. Während einer Musik Szene war da endlich wieder das Gefühl von Vertrauen. Vertrauen in mich selbst. Dass ich es schaffe. Vertrauen in die Kunst. Die mir trotz aller Unsicherheit mehr Sicherheit gibt als alles andere. 

Mit diesem Gefühl startete ich Freitag müde, aber gleichzeitig voller Energie in ein neues Proben Wochenende. 

Home Spa

DAS GUTE AN DEM SCHMUDDEL-WETTER DA DRAUSSEN? DA GIBT ES NICHTS GUTES? OH DOCH, BEI DER KÄLTE LÄSST SICH EIN WARMER WELLNESS TAG UUM EINIGES MEHR GENIESSEN! AUCH ZU HAUSE.

 

Wenn es draußen kalt und nass ist, möchte man sich am liebsten ins Warme kuscheln und gar nicht mehr aus dem Bett kommen. Aber geht ja leider nicht immer. Denn wir haben einen Job der nach uns Ruft, Aufgaben und Pflichten die uns Tag für Tag zum Aufstehen bringen und nach draußen rufen. Um so wichtiger ist es, dass wir uns ab und zu mal bewusst Zeit für uns nehmen. Das kann im eigenen zu Hause schwer fallen. Oft gewinnt das Pflicht Bewusstsein: Ich muss noch Bügeln, Der Papierkram steht noch an, und eigentlich wollte ich noch putzen. Um diese Gedankenfalle zu umgehen nehmt euch bewusst Zeit in dem ihr diese Zeit als Termin fest einplant. In etwa:

18 Uhr- Home Spa 

Nehmt diesen Termin ernst, legt euch keine weiteren Aufgaben hinter diesen Termin und schon gar nicht parallel. Im besten Falle seid ihr alleine zu Hause, ansonsten lasst eure Mitbewohner von eurer wichtigen Verabredung mit euch selbst wissen 🙂 Kleiner Tipp: Wenn ihr den Termin in eurer Agenda vermerkt, freut ihr euch jedes Mal beim Anblick der bevorstehenden Termine.

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Heute ist der besagte Tag? Dann ab in bequeme Kleidung, Kerzenlicht sorgt für eine beruhigende Stimmung und Ruhige Musik beruhigt zusätzlich. Viele können bei einem warmen Bad komplett entspannen. Das warme Wasser wärmt den ganzen Körper und während wir im Wasser schweben können alle Muskeln komplett relaxen. Badezusätze riechen nicht nur gut, sie pflegen die Haut gleichzeitig. Das Badesalz von LABRUKET verstreut schon beim Öffnen der Dose einen wohltuenden Duft im ganze Raum. Durch die Salze wird die Haut samtig weich.

Für gepflegte Haut und Haare sorgen die Produkte von MARIO BADESCU. Mit angenehm frischem Duft überzeugen sie mich in voller Linie. So gut!

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Euch sind Bio Produkte wichtig? Dann werdet ihr die Handtücher von FERM lieben. Sie sind aus 100% organischer Baumwolle und so unglaublich weich! Nach dem Bad oder einer Warmen Dusche darin einkuscheln und ab aufs bequeme Sofa.

 

Ein gutes Buch, einen warmen Tee und einfach nur genießen. ❤

Happy Valentine´s Day!

Da ist der wieder, der Tag der Liebe. Aber die Begeisterung scheint sich in Grenzen zu halten. Zu kitschig, zu kommerziell, zu sehr Valentinstag eben.  Aber seien wir mal ehrlich, ist es nicht doch auch ein bisschen schön die Liebe zu feiern? Wir regen uns doch auch nicht auf, wenn ein Tag einem Geburtstagskind gewidmet ist oder der Muttertag den Müttern. Bei der Liebe werden wir dann aber auf einmal alle zynisch. Selbst Pärchen raunen ganz cool:

Tzz! Valentinstag brauchen wir nicht.

Warum so cool? Wenn die Liebe etwas nicht braucht, dann ist es Kühle. Wenn wir es ganz kitschig formulieren dürfen: Liebe ist Wärme, Geborgenheit und alles andere was uns gut tut. Warum sollen wir das nicht feiern?

Ob in einer Beziehung oder nicht, lasst uns die Liebe zu uns selbst feiern. Hier und jetzt. Lasst uns den Valentinstag als Anlass nehmen, ein schönes Gefühl zu zelebrieren. Nehmen wir uns Zeit für uns und unsere Liebe. Sei es eine bewusste Cafépause mit der besten Freundin, entspannen in der Badewanne oder ein leckeres Essen mit dem Liebsten.

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Für alle unter euch die den Valentinstag sowieso mögen und ihrem Liebsten eine kleine Freude bereiten wollen: Schaut mal in dieses süßes Buch Love Kitchen. Viele leckere Rezepte für Zwei, von klassisch bis ausgefallen ist alles dabei. So steht einem besonderen Abend nichts mehr im Weg.

Und jetzt lasst es euch heute einfach gut gehen. Ob Valentinstag Befürworter oder nicht – Da sollte niemand etwas dagegen haben. ❤

 

Geschrieben für Kauf Dich Glücklich.

Der Taxifahrer – Helfen ohne wenn und aber

Schon etwas länger ist diese Begegnung her. Aber so sehr im Kopf geblieben und Thematisch immer aktueller, sodass ich euch davon erzählen möchte.

Im Sommer letzten Jahres war ich für einen Dreh in Nürnberg. Zurück in Berlin angekommen war ich nicht nur wahnsinnig geschafft von 10 (!) Stunden Zugfahrt. Ich hatte auch einen so schweren Koffer bei mir, dass ich nicht wusste wie ich damit nur Ansatzweise eine der vielen Ubahn Treppen auf einem nach Hause weg schaffen sollte. Hierbei ging es nicht um Faulheit. Zum Einen war der Koffer wirklich so schwer dass ich ich ihn kaum tragen konnte, zum anderen muss ich bei solchen Dingen immer wieder auf meinen Rücken bzw den Bandscheibenvorfall achten – damit ist nicht zu spaßen.

Ich stand also vor der Entscheidung ein Taxi zu nehmen, hatte allerdings nicht genügend Bargeld bei mir. Fragen schadet nicht, dachte ich mir und ging auf einen Taxifahrer zu. Wie erwartet sagte mir dieser, dass eine fahrt zu mir nach Hause mehr kostet. Schade, sagte ich und wünschte einen schönen Tag. Gerade umgedreht, rief der Taxifahrer mir zu, dass er mich trotzdem nach Hause fahren würde. Ich war ganz baff, aber vor allem unglaublich dankbar!

Im Auto entwickelte sich nach und nach ein Gespräch zwischen uns. Keines dieser erzwungenen Smalltalks, kein Höflichkeits-Gespräch. Echtes Interesse von beiden Seiten.Hier sollte ich vielleicht betonen, dass dies nicht daran lag, dass der Fahrer Interesse an mir als Frau hatte. Glaubt mir, ich habe schon oft erlebt, dass Männer Hilfe ausnutzen um an mich als Frau zu kommen. Das war hier NICHT der Fall.

Im Laufe des Gesprächs erfuhr ich, dass der Taxifahrer 85 Jahre war. WAS? Ja, tatsächlich. Lang nach Rentenanfang arbeitete dieser Mann noch immer. Weniger freiwillig als notwendig. Denn seine Rente reichte so wenig aus, dass sowohl er als auch seine Frau immer noch arbeiten gehen. Aber nicht nur das. Ich erfuhr, dass der Taxifahrer und seine Frau vor 50 Jahren aus dem Iran nach Deutschland geflohen sind. Hier in Berlin haben sie 50 Jahre lang ohne Pause gearbeitet. Ihre Kinder sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Einer seiner Söhne ist vor einem Jahr für einen besuch in den Iran gereist und darf seit dem nicht zurück nach Deutschland einreisen.

Natürlich, ich kenne die Hintergrund Geschichten nicht. Weiß nicht was passiert und vorgefallen ist. Aber was ich weiß: Ein Alter Herr, ein Flüchtling, der länger arbeitet als er sollte. Der offensichtlich am Ende seiner Kräfte ist. Ein Herr der große Sorgen um seine Familie hat. Dieser Herr sitzt im Taxi und hilft mir. Ein Mädchen, das Jung und fit ist. Ein Mädchen dem es gut geht nur dummer Weise nicht genug Bargeld dabei hatte. Und Trotzdem Hilft dieser Herr mir. Dabei sollte es umgekehrt sein.

Beim Aussteigen sage ich extra zwei Häuser früher, dass ich hier wohne, damit er die blöde Einfahrt nicht nehmen muss. Und er? Besteht darauf meinen Koffer (ich habe eben noch erzählt wie schwer er war) zur Wohnung zu tragen! Davon konnte ich ihn nach langer Diskussion abbringen. Zum Glück.

So oft ich mich auch bei ihm bedankt habe, es reicht nicht. Es gibt nicht das zurück, was er für mich gemacht hat. So ganz selbstverständlich und selbstlos.

Herr Taxifahrer, Sie sind mir im Kopf geblieben. Von Herzen Danke! Ich hoffe das weitergeben zu können, was Sie mir gezeigt haben:

Helfen, wenn man es kann. Ohne wenn und aber.

 

La vie en Rose – Paris en Rose

Blumen und ich. Das ist ein Thema für sich. Ich bin ein großer Blumenfan. Gärten mit Rosensträuchern wie in Rosamunde Pilcher-Filmen. Große weite Blumenfelder wie in Holland. Und der Garten in meinem Elternhaus, den meine Mutter mit so viel Liebe zum Detail zum schönsten Garten gemacht hat: Minimalistisch und gleichzeitig verspielt. Wild gewucherte Pflanzen und gleichzeitig Ordnung. Obwohl unser Garten nicht so groß ist, hat meine Mutter es geschafft, all das in diesem einen kleinen Garten unterzubringen. Ohne dass es gewollt aussieht. Viel mehr als gehöre es genau so. Und das schönste, alle Pflanzen blühen munter vor sich hin.

Das kann ich nicht.

Topfpflanzen überleben bei mir nur selten und auch Schnittblumen haben es bei mir nicht ganz so leicht. Trotzdem kann ich von letzteren die Finger nicht lassen. Nach zwei Tagen dann aber immer schon die Enttäuschung: Die Blumen lassen ihren Kopf hängen und verwelken.

Umso mehr habe ich mich über die Rosen von PARIS EN ROSE gefreut. Rosen, welche in ihrer schönsten Blütenpracht veredelt und konserviert werden, sodass sie über Jahre hinweg frisch und natürlich bleiben. Dass das funktionieren soll, konnte ich mir anfangs selbst schwer vorstellen. Aber: Die Blumen riechen sogar nach frischen Rosen und fühlen sich weder künstlich noch bearbeitet an. Sondern echt und natürlich.

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Für mich als Paris Liebhaberin ist die Rose die Blume schlechthin. Dabei muss es nicht immer die klassische rote Rose sein. Im Frühling oder Winter liebe ich weiße Rosen, um Pfingsten die prachtvollen Pfingstrosen und im Sommer einen schönen bunter Strauß. Das wusste  PARIS EN ROSE nicht. Und dennoch haben sie mich mit wundervoll pastellfarbenen blauen Rosen überrascht. Mir war nicht einmal klar, dass es solche überhaupt gibt. Bis dieses wundervolle Bouquet zu mir nach Hause kam. Schlicht, elegant und gleichzeitig sehr besonders.

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In dem kühlen Pastellton sind die Rosen eine wundervolle alternative Weihnachts-Dekoration. Ein Hingucker sowieso! Perfekt zum dritten Advent heute. Aber eben auch weit über die Weihnachtszeit hinaus. Auch in den klassischen Farben bietet PARIS EN ROSE eine große Auswahl an Rosen-Arrangements . Alle Rosen sind verpackt in wundervollen Bouquets. Ob rund oder eckig, edel weiß, oder prächtig schwarz. Bei der Vielfalt ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Was mir dabei sehr wichtig ist: Die Bouquets wirken keinenfalls kitschig. Im Gegenteil, sie sind so schön schlicht und elegant, sodass sie wirklich in jedes zu Hause passen.

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Und jetzt habe ich noch eine kleine Überraschung für euch: Mit dem Code „h23s5“ bekommt ihr 10 Euro Rabatt auf eure Bestellung! Wenn das kein Grund zur Freude ist! Ein Weihnachtsgeschenk für die beste Freundin, oder euch selbst?

Liebe Blumen, mit uns war es immer schwierig. Aber ich glaube wir haben eine wundervolle Lösung gefunden! Danke PARIS EN ROSE!

PS: Selten hatte ich so netten Kontakt mit einer Firma. Danke Jens!

 

Geschenkewahnsinn

Jetzt ist sie da, die geliebte Weihnachtszeit. Wobei, hier scheiden sich die Gemüter. Die Weihnachtszeit wird wohl gleichermaßen geliebt und verachtet. Zu viel Konsum, zu stressig, blöde Jahreszeit, zu kitschig. Es finden sich einige Argumente dagegen. Aber auch viele dafür. Letzteres Argument spricht für mich für die Weihnachtszeit. Bin ich eigentlich kein fan von großem Kitsch und Klischee, liebe ich ihn in der Weihnachtszeit umso mehr. Überall funkeln Lichterketten in den Bäumen, Fenstern und Weihnachts-Dekoration Sie tauchen die Stadt in einen ganz besonderen Zauber. Es ist das Selber, wie mit dem Kerzenschein zu Hause. Egal wie viel Trubel herrscht, die Lichter lassen alles ganz ruhig ja sogar beruhigend wirken. Alles funkelt im Einklang. Dazu der Duft von Kaminfeuer, gebrannten Mandeln und Glühwein. Obwohl die kälteste Jahreszeit angebrochen ist, kommen alle Leute raus und sind beisammen. IN einer ganz besonderen Stimmung.

Und dann kommt er doch, auch bei mir: Der weihnachtliche Geschenke-Stress. Denn egal wie gut ich vorgesorgt habe, irgendwas fehlt doch immer noch, die Zeit ist knapp (oder geht für Glühwein-Trinken drauf) und plötzlich wird aus dem Weihnachtszauber Weihnachtsstress. Kein Wunder, bei der Geschenke Flut. Nichts scheint mehr im Mittelpunkt zu stehen, als zu schenken und beschenkt zu werden. Genau aus dem Grund haben meine Familie und ich vor zwei Jahren angefangen zu wichteln. Jeder zieht lediglich eine Person, die beschenkt wird. Um es noch einfacher zu machen wird ein ungefährer Preisrahmen festgelegt. Und dann hat man alle Zeit sich Gedanken zu machen und ganz in Ruhe alles erledigen. So der Plan. In der Realität sah das etwas anders aus. Denn auf einem war der Druck viel größer, dass das eine Geschenk dann aber auch wirklich gut sein muss. Von diesem Gedanken muss man sich erst einmal lösen. Was gar nicht so leicht ist. Bis ich auf die Idee kam, dass ich jetzt viel mehr zeit für ein persönliches Geschenk habe. Und das hat dann richtig Spaß gemacht. In aller Ruhe habe ich gebastelt, besorgt und verpackt.

An Heiligabend waren wir alle ganz neugierig, wer denn nun wen beschenkt. Denn vorher wurde nichts verraten. Es war ein ganz anderes „Schenk-Erlebnis“. Viel bewusster. Selbst das Schenken und Auspacken fand mit mehr Ruhe statt.

Im Nachhinein waren wir uns alle einig: Das behalten wir bei! Dazu muss gesagt werden, dass mein Bruder rund ich aber auch aus dem Kinder- und Teenie Alter raus sind, und mittlerweile ein anderes Bewusstsein für Geschenke haben. Ich weiß nicht, ob ich es mit Kindern genau so machen würde. Wahrscheinlich sogar nicht. Aber jetzt ist es genau richtig!