· Monday Mood · Gorgonzola Tagliatelle mit geröstetem Kürbis

Was ist, kulinarisch gesehen, typischer Herbst als Kürbis. Das wohl klassischste Kürbis Gericht ist die gleichnamige Suppe. Aber das Herbstgemüse ist so vielfältig einsetzbar. Einer meiner Lieblinge ist die Gorgonzola Tagliatelle mit geröstetem Kürbis. Eine wunderbare Melange aus süßlichem Kürbis und herzhaftem käse. Unglaublich cremig und sehr einfach zubereitet:

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Zutaten:

1/2 Hokaiodo Kürbis

3 Schalotten

2 Knoblauchzehen

250g Gorgonzola

1 Glas Weiswein

1 Hand voll Walnüsse

Tagliatelle

Meersalz

Pfeffer

 

Und so einfach gehts:

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Den Kürbis einmal grob waschen und in kleine Stücke schneiden (Pluspunkt des Hokkaido Kürbisses: Er muss nicht geschält werden!). Die Kürbis Stücke gemeinsam mit den geviertelten Schalotten und dem kleingewürfelten Knoblauch auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Meersalz darüber verteilen und bei 200 Grad für ca. 30 min im Backofen rösten.

Wenn der Kürbis 20 min im Ofen ist könnt ihr die Nudeln ins Kochende Wasser geben.

Den gerösteten Kürbis gemeinsam mit den Zwiebeln, dem Knoblauch und dem Weißwein im Mixer zu einer cremigen Konsistenz mixen. (Wer keinen Alkohol mag nimmt einfach etwas Wasser.)

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Nun die Kürbiscreme in eine Pfanne geben und den Gorgonzola bei kleiner Hitze darin schmelzen.

 

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Die gekochte tagliatelle in der Kürbis-Gorgonzola Creme schwenken, mit Walnüssen garnieren und servieren.

 

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Et Voilà!

 

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· Monday Mood · Geröstete Tomatensuppe

Herbstzeit ist für mich Suppenzeit. Kein Gericht wärmt mich so toll von Innen, sättigt dabei angenehm leicht und ist auch so abwechslungsreich. Und man bekommt die nötige Gemüsezufuhr, was im Herbst, der Erkältungszeit schlechthin, natürlich wichtig ist.

Tomaten können unglaublich intensiv in ihrem Armoma sein. Süß und saftig. zwar ist die Hauptsaison leider vorbei, aber durch das Rösten der Tomaten im Backofen kommen die Aromen noch intensiver zum Vorschein. Und Die Suppe ist sooo cremig. Meine Probierer dachten tatsächlich, in der Suppe wäre Sahne. Aber nix da. Auch ohne Sahne ist diese Version der Tomatensuppe ein echtes Geschmackserlebnis – Ich verspreche es euch!

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Und das braucht ihr für zwei Personen: 

6-8 Fleisch Tomaten

3 Charlotten

2 Stangen Rosmarin

2 Knollen Knoblauch

Olivenöl

Salz

Pfeffer

etwas Baslikum

Wer möchte, kann die Suppe mit etwas Crème Fraîche toppen

 

Und so gehts:

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Die Tomaten und die Zwiebeln vierteln und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Den Knoblauch fein hacken und gemeinsam mit dem Rosmarin dazu geben. Etwas Olivenöl darüber Träufeln. Salzen und Pfeffern und ab in den Ofen. Bei 200 Grad ca. 30 Minuten rösten.

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Wenn die Zwiebeln leicht bräunlich sind, das Blech aus dem Ofen holen und alles gemeinsam in einen Mixer geben. Gut durch mixen. Da Die Tomaten genug Wasser haben, müsst ihr kein Extra Wasser dazu geben. So kommt auch die Cremige Konsistenz zustande. Mit Salz und Pfeffer nochmal abschmecken. Und schon Fertig!

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Jetzt ganz nach Geschmack mit Creme Fraîche oder anderen Zutaten toppen. Ich hatte noch etwas Schafskäse im Kühlschrank. Schmeckt auch sehr gut dazu!

Die Tomatensuppe schmeckt wirklich unglaublich cremig. Tatsächlich als wäre Sahne hinzugefügt. Warum sie so orange geworden ist weiß ich gar nicht. Ihr vielleicht?

Schmecken tut sie auf jeden Fall und ist in kürzester Zeit zubereitet. Ich habe sie diesen Herbst nicht das letzten Mal gekocht!

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Bon Apetit! 

· Monday Mood · Flammkuchen mit Ziegenkäse und Feigen

Die letzten Sommertage vergehen so langsam und der Herbst zieht herein. Ich muss zugeben, auch ich gehöre zu den Meckertanten welchen der Sommer nicht warm genug und schon gar nicht lang genug war. Aber wir müssen zugeben, der Herbst bringt auch viele schöne Seiten mit sich. Spaziergänge in bunten Blätterlandschaften, Drachen steigen lassen und wunderbare saisonale Lebensmittel. Und sollte es doch regnerisch und ungemütlich sein, so haben wir die beste Ausrede um uns zu Hause einzukuscheln und es uns gemütlich zu machen.

Ich möchte mit dem Herbstanfang eine neue Kategorie starten. Ein wöchentlicher Aufmunterer: Kleine feine Leckereien. Etwas was gut tut, simple und schnell geht und die Vorzüge der neuen Jahreszeit voll und ganz ausnutzt.

Und weil Montage für die meisten einen zusätzlichen Blues mit sich bringen, findet das ganz an eben diesem Tag statt. Ab Heute gibts für euch den

Monday Mood

Jetzt aber genug der Worte. Ran an die Leckereien!

 

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Im September ist die Hochzeit einer der leckersten Früchte wie ich finde: Die Feige. Cremig, süß und gleichzeitig etwas säuerlich. Sie passt nicht nur zu Müsli und Kuchen, sie lässt sich unglaublich gut mit herzhaften Speisen kombinieren. Vor allem mit Käse. Ich liebe diese Melange aus herzhaft und süß!

Daraus lässt sich eine wunderbare Variation des Flammkuchens kreieren. Und das ziemlich simple:

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Zutaten:

1 Flammkuchenteig (den gibst eigentlich überall fertig, so gehts besonders schnell. )

1 Becher crème fraîche

3 Feigen

1 Rolle Ziegenkäse

2 Frühlingszwiebeln

frischen Rosmarin

Honig

Salz und Pfeffer

 

Und so gehts:

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Den Teig einfach auf einem Blech ausrollen. (Meisten ist das Backpapier schon um den Teig gehüllt). Und die Crème fraîche gleichmäßig darauf verteilen.
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Den Ziegenkäse, die Feigen und die Frühlingszwiebeln in schmale Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen. Den Honig darüber träufeln. Salzen Pfeffern und den frischen Rosmarin dazu geben. Das wars schon!

 

 

 

 

Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad backen bis er Rand goldbraun ist.

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Und jetzt einfach nur genießen. Je nach Geschmack passt ein gutes Glas Wein dazu. Ganz klassisch wird dazu allerdings Cidre getrunken.


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Bon Apetit!