Kaffeebar – Kreuzberg

Ich bin größte Café Liebhaberin. Was in einer neuen Stadt also als erstes gemacht wird: Ich probiere viele neue Cafés aus. Am entscheidendsten ist hierbei für mich, dass das Café eine Siebträger Maschine hat. Und, ich gebe es zu, die Optik des Cafés. Kleine Individuelle Läden liebe ich zur Zeit. Minimalistisch, verspielt, modern – ganz egal. Hauptsache es sticht mir ins Auge. Und dann wird Café getrunken.

An meinem ersten Tag in Berlin entdeckte ich die Kaffeebar in Kreuzberg. Auf den ersten Blick ein kleines Café, mit cooler, moderner Einrichtung. Die karte ist überschaubar aber vielfältig. Viele kleine, besondere Leckereien. Wunderschön angerichtet, sodass man auch ohne Hunger gleich etwas probieren möchte.

Auf den zweiten Blick fallen dann die stolzen Preise auf. Ein Eislatte (mein absoluter Favorit im Sommer), der sehr klein ausfällt, kostet stolze 3,50 Euro. Zwei kleine, einfache Toasts mit Avocado und pochiertem Ei gute 8 Euro. Keine Schnäppchen. Dafür aber sehr lecker.

Ich war nun schon einige Male in der Kaffeebar. Vor allem an Sommertagen sitzt man hier wunderschön, kann die vorbeigehenden Passanten beobachten, seinen guten Café genießen und sich von den warmen Sonnenstrahlen berieseln lassen. Kleines Manko: bis jetzt habe ich nur unfreundliches Personal erlebt. Kein Hallo, kein Danke, geschweige denn ein Lächeln. Schade, denn das trübt die Stimmung ein Wenig. Ansonsten aber absolut empfehlenswert.