Selbstständigkeit vs. Angestellt

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Foto by Kauf Dich Glücklich

So lange habe ich mich heimlich danach gesehnt: Geregelte Arbeitszeiten, einen berufliche Alltag und vor allem ein geregeltes Einkommen. Denn so sehr ich mein Künstlerleben liebe, es bringt ganz klar auch die Schatten Seiten mit sich. Wahrscheinlich sind die ungeregelten Arbeitszeiten nicht für jeden Künstler so schlimm. Und schlimm waren sie auch für mich nicht. Im Gegenteil ich habe meine Freiheiten sehr genossen.Konnte mir meine Zeit, meine Arbeit selbst einteilen. Und wenn dann ein Job kam, hatte ich auch kein Problem damit ein Wochenende durchzuarbeiten. Zu drehen oder auf der Bühne zu stehen. Aber wenn wieder einmal eine lange Durststrecke herrschte, sehnte ich mich doch sehr nach dem „normalen“ Alltag: Montag-Freitag arbeiten und das Wochenende mit allen anderen, die dann eben auch frei haben, gemeinsam genießen.

Und jetzt, schwups di wups, stecke ich in so einem Job. Und es tut so gut! Nach einer Woche zu wissen, was man alles getan hat. Das man das Wochenende „verdient“ hat und genießen kann. Aufgaben, welche mich herausfordern, mich kreativ sein lassen und Arbeit die geschätzt wird. Ich habe unglaublich Glück mit meiner Arbeitsstelle, dem Aufgabengebiet und meine Kollegen.

Nach drei Wochen hat sich eine gewisse Routine eingespielt, ein Alltag. Gleichzeitig kommen immer wieder neue Aufgaben, neue Eindrücke und neues zum Lernen. Und das ist super!

Noch könnte ich gar nicht sagen, ob ich die Selbstständigkeit oder das Angestelltendarsein bevorzuge. Beides hat ganz klar seine Vorzüge. Vielleicht wird sich das in den kommenden Wochen und Monaten noch zeigen.

Ich berichte!

Alles Neu Macht Der…. Oktober

Vor Wochen habe ich es angekündigt, jetzt ist es endlich offiziell. Beruflich hat sich bei mir etwas geändert. Wobei nicht geändert, weiter entwickelt. Denn in den letzten Monaten kam ich an den Punkt, dass es so nicht weiter geht. Das klingt jetzt vielleicht etwas hart, ganz so ist es nicht. Aber doch, es ist schwer als Schauspielerin oder Künstlerin Fuß zu fassen und vor allem davon zu leben. Es hat sich viel ergeben, einige Kurzfilme und Projekte und es läuft auch immer besser. ABER: Ausschließlich davon leben? Fehlanzeige. Stattdessen habe ich viel im Café gejobbt. Ein guter Nebenjob, ein tolles Team und schön flexible Arbeitszeiten. Trotzdem ist es kein Job der mich auf Dauer erfüllt. Nach mehr als 9 Jahren in der Gastro reicht es einfach irgendwann. Es kamen keine neuen Herausforderungen und Café kochen oder Bier zapfen kann ich jetzt definitiv. Aber trotzdem musste ein zweites Standbein her. Noch mal studieren konnte ich mir einfach nicht vorstellen, aber was sonst?

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe viel nachgedacht, informiert und beworben. Und jetzt… mach ich seit zwei Wochen ein Praktikum im Bereich Marketing bei KAUF DICH GLÜCKLICH. Und..es macht mich Glücklich! 🙂

Zum Thema Praktikum herrschen viele Vorurteile. Nur Kaffe kochen, Kopien machen und eigentlich nichts lernen. Das ist hier anders: Ich darf für den Blog von Kauf Dich Glücklich schreiben, kreativ sein, planen und vieles mehr. Ich lerne viel, habe ganz tolle Leute um mich herum und bin sehr gespannt auf die weitere Zeit!

In Zukunft werden hier daher viele Beiträge von dem Kauf Dich Glücklich Blog zu lesen sein, geschrieben von mir!

 

Voller Vorfreude, Lynn

 

PS: Noch etwas Neues! Ab jetzt ist mein Blog unter https://fleurde-sel.com/ erreichbar.